Datenkataloge gibt es seit langem, doch für einen grossen Teil der Organisationen bleiben sie ausser Reichweite. Diese Seite erläutert ihre Rolle, die Grenzen der bestehenden Lösungen und den Ansatz von datannur, um diese Governance zugänglicher zu machen.

Warum ein Datenkatalog

Ein Datenkatalog ermöglicht es Organisationen, ihre Datensätze zu dokumentieren, zu strukturieren und wiederzufinden. Er zentralisiert die wesentlichen Metadaten – Inhalt, Verantwortliche, Speicherort, Struktur, Aktualisierungsfrequenz, Sensibilitätsstufe – und bietet einen klaren Einstiegspunkt zu einem oft verstreuten Informationsbestand.

Datenkataloge sind nichts Neues. Seit über zehn Jahren verbessern sie die Qualität, die Compliance, den Schutz und die Wiederverwendung von Daten. Grosse Unternehmen investieren jährlich Hunderttausende von Franken in sie. Mit den steigenden regulatorischen Anforderungen, Open Data und KI-bezogenen Anwendungen werden sie zu einem immer zentraleren Werkzeug für eine seriöse Datengovernance.

Warum die meisten Organisationen keinen haben

Weil die Marktlösungen zu teuer, zu schwerfällig oder zu komplex in der Einführung sind. High-End-Kataloge richten sich an Grossunternehmen, Open-Source-Alternativen erfordern oft eine dedizierte Infrastruktur, und Universalwerkzeuge reichen nicht aus, um eine echte Datengovernance zu strukturieren.

In der Praxis arbeiten viele Organisationen daher weiterhin mit Tabellenkalkulationen, verstreuten Dokumenten oder Ad-hoc-Lösungen. Auch den Beratern und Integratoren, die sie begleiten, fehlen leichtgewichtige Werkzeuge, um die Arbeit zu strukturieren, den Datenbestand zu klären und ihren Kunden zu helfen, nachhaltigere Praktiken zu etablieren.

Warum datannur

datannur wurde entwickelt, um die Hürden zu beseitigen, die die meisten Organisationen noch immer davon abhalten, einen echten Datenkatalog einzuführen. Es ist ein quelloffener, leichtgewichtiger und souveräner Katalog, der ohne schwere Infrastruktur und ohne Abhängigkeit von einem Anbieter funktioniert. Das Werkzeug ist kostenlos, einfach einzurichten und eigenständig nutzbar. Geht der Bedarf über die direkte Nutzung hinaus, können Partner die Einführung, die Schulung, die Integration oder die Strukturierung der Praktiken begleiten.

datannur scannt automatisch vielfältige Quellen – Dateien, Datenbanken, Ordnerstrukturen –, erzeugt Metadaten und baut einen strukturierten, interoperablen Katalog auf. Die Oberfläche ermöglicht es, Datensätze, ihre Variablen, ihre Abhängigkeiten und ihre Entwicklung im Zeitverlauf zu erkunden. Die Metadaten bleiben unter der Kontrolle der Organisation, in wiederverwendbaren Formaten, mit der Möglichkeit, eine KI einzubinden und die Modelle nach den eigenen Vertraulichkeitsanforderungen zu wählen.

Für wen

datannur richtet sich an Organisationen, die ihre Daten besser steuern wollen, ohne eine schwere Infrastruktur aufzubauen: Verwaltungen, statistische Ämter, Open-Data-Teams, KMU, NGOs, Universitäten, Labore, BI-/Datenteams oder öffentliche Einrichtungen. Es verschafft ihnen einen strukturierten, nutzbaren und nachhaltigen Katalog, bei dem sie die Kontrolle über ihre Metadaten behalten.

Das Werkzeug kann auch den Fachleuten dienen, die diese Organisationen begleiten – Governance-Berater, DSGVO-Experten, Integratoren, Open-Data-Spezialisten oder IT-Dienstleister. Sie können es für ein Audit, eine Qualitätsdiagnose, eine Open-Data-Vorbereitung oder eine Begleitung nutzen, während der Kunde die Kontrolle über seine Daten und seinen Katalog behält.