Organisationen, die geografische Daten erstellen, verfügen oft über ein Geoportal, um sie zu verbreiten, aber über kein einheitliches Inventar ihres gesamten Datenbestands. datannur scannt Geodateien und -datenbanken und katalogisiert sie neben tabellarischen, statistischen und relationalen Daten – in einem leichtgewichtigen, universellen und souveränen Katalog.

Unterstützte Geoformate

datannur unterstützt die wichtigsten Vektorformate – GeoJSON, Shapefile, GeoPackage, GeoParquet, GML, KML und ESRI-Geodatabases (File Geodatabase, ein Multi-Layer-Container, bei dem jeder Layer zu einem Dataset wird) – sowie GeoTIFF-Raster. Diese Quellen werden lokal wie remote gescannt (SFTP, S3, Azure, GCS), genau wie alle anderen Formate des Katalogs.

Extrahierte räumliche Metadaten

Für jedes räumliche Dataset extrahiert datannur das native Koordinatenreferenzsystem (zum Beispiel EPSG:2056), die nach WGS84 umprojizierte Ausdehnung, den Geometrietyp und, beim Raster, die räumliche Auflösung. Die Attributspalten werden wie beliebige tabellarische Daten beschrieben – Schema, Typen und Statistiken – und jedes Rasterband wird zu einer eigenständigen Variable.

Interoperabilität

Die räumlichen Metadaten sind normalisiert und an den Standards des Fachgebiets ausgerichtet (ISO 19115, STAC, DCAT). Sie können daher per Harvesting in Geodateninfrastrukturen wie INSPIRE oder GeoCAT / geocat.ch eingebunden und in bestehenden Verarbeitungsketten wiederverwendet werden.

Ein Inventar, kein Geoportal

datannur beschreibt und inventarisiert Ihre geografischen Daten; es stellt sie nicht bereit. Es bietet weder Kartendarstellung noch WMS-/WFS-/CSW-Dienste noch räumliche Abfragen: Es ergänzt ein bestehendes GIS oder Geoportal, statt es zu ersetzen. Genau das macht es zu einem relevanten Inventar für Behörden und Organisationen – oft aus dem öffentlichen Sektor –, die sowohl Geo- als auch Nicht-Geodaten besitzen und die Kontrolle darüber behalten wollen.